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Sinneswandel

Mit Marilena Berends
Sinneswandel
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187 episodes

  • Sinneswandel

    Laut gedacht: Was ist eigentlich “normal”?

    03/23/2026 | 27 mins.
    Ständig werden wir gestört – im Alltag, in Gesprächen, im Beruf. Und oft sind es kleine Momente, in denen etwas nicht so läuft wie geplant, die hängen bleiben.

    In dieser „laut gedacht“-Folge spreche ich mit Hannes – einem guten Freund von mir und Künstler – darüber, was wir eigentlich als Störung wahrnehmen und warum uns manche Dinge aus der Bahn werfen, während andere fast unbemerkt bleiben. Ausgangspunkt sind ganz konkrete Situationen: ein Geräusch, das plötzlich alles verändert, ein Moment, der irritiert – und dann doch etwas Neues in Gang setzt.

    Wir versuchen zu verstehen, was hinter diesem Gefühl steckt: Wie stark unsere Wahrnehmung von Erwartungen geprägt ist, warum wir Kontrolle so schwer loslassen und wann eine Störung nicht nur nervt, sondern produktiv werden kann. Dabei geht es auch um größere Fragen: Wer entscheidet eigentlich, was „normal“ ist? Und was passiert, wenn man eine Störung nicht sofort beheben will – sondern sie einfach stehen lässt?
  • Sinneswandel

    Astro-Hype: Sinnsuche oder Selbsttäuschung?

    02/25/2026 | 13 mins.
    Astrologie erlebt ein Comeback. Horoskope, Sternzeichen und Astro-Apps sind allgegenwärtig, besonders bei jüngeren Generationen. In dieser Folge gehe ich dem aktuellen Hype rund um das „Jahr des Feuerpferdes“ nach und frage, warum Astrologie gerade jetzt so präsent ist. Warum fühlen sich astrologische Deutungen oft so zutreffend an? Was suchen wir darin und was sagt das über die Gegenwart aus?

    Gleichzeitig lohnt sich ein kritischer Blick: Die Comiczeichnerin Liv Strömquist und der Philosoph Theodor W. Adorno zeigen auf, wie Astrologie zur Ware werden kann. Und schließlich stellt sich die Frage, wo kulturelles Interesse endet und Aneignung beginnt, wenn Traditionen wie das Lunar New Year zum Social-Media-Trend werden.
  • Sinneswandel

    Wem gehört meine Zeit?

    02/10/2026 | 18 mins.
    In dieser Folge des Sinneswandel-Podcasts gehe ich der Debatte um sogenannte „Lifestyle-Teilzeit“ nach. Ausgelöst wurde sie durch politische Forderungen, wonach Teilzeit nur aus „legitimen Gründen“ wie Care-Arbeit oder Weiterbildung erlaubt sein solle. Freizeit wird dabei moralisiert – und persönliche Lebensgestaltung zur gesellschaftlichen Bedrohung erklärt.

    Ich spreche über Arbeit, Erschöpfung und Produktivität: darüber, warum immer mehr Menschen ihre Arbeitszeit reduzieren wollen, warum vor allem Frauen in Teilzeit arbeiten und weshalb Burnout längst kein individuelles Problem mehr ist. Anhand von Stimmen aus Journalismus, Ökonomie und Pädagogik frage ich, ob mehr Arbeit wirklich mehr Wohlstand bedeutet – oder ob freie Zeit nicht ein zentraler Bestandteil einer funktionierenden Demokratie ist.

    Es geht um Ungleichheit, Erbschaften, Care-Arbeit und um die Frage, warum Erschöpfung privatisiert wird, während Produktivität öffentlich verhandelt wird. Und darum, ob eine wohlhabende Gesellschaft nicht weniger fragen sollte, wie sie Menschen zu mehr Arbeit bringt – sondern warum freie Zeit überhaupt als Problem gilt.
  • Sinneswandel

    Laut gedacht: Sind Utopien delulu?

    02/01/2026 | 38 mins.
    Utopien sind gerade nicht besonders populär. In Zeiten von Krisen, Klimawandel und politischer Unsicherheit wirken Ideen von einer besseren Zukunft oft unrealistisch oder überholt.

    In dieser Folge spreche ich mit Thomas über Utopien, Delulu, Solulu und das Konzept der Präfiguration – Begriffe, die auf unterschiedliche Weise beschreiben, wie Menschen über Zukunft nachdenken und sie sich vorstellen. Wir erkunden, wie Utopien heute funktionieren können, wie Anti-Dystopien als Gegenentwurf zur alltäglichen Krisenerfahrung wirken und warum der Weg in eine wünschenswerte Zukunft oft im Hier und Jetzt beginnt.

    Ein Gespräch über Zeitgeist, Vorstellungskraft, gesellschaftliche Perspektiven und das Spannungsfeld zwischen Idealvorstellung und Realität
  • Sinneswandel

    Neues Jahr, neues Ich?

    01/04/2026 | 17 mins.
    Zum Jahresanfang sind sie überall: Neujahrsvorsätze. Und gleichzeitig wirken sie auf viele von uns abgenutzt, moralisch aufgeladen oder wie ein weiterer Akt der Selbstoptimierung.

    In dieser Folge frage ich mich, warum wir ausgerechnet am 1. Januar neu anfangen wollen – und woher dieses Ritual eigentlich kommt. Ich spreche über den psychologischen Fresh-Start-Effekt, über die Geschichte der Neujahrsvorsätze und darüber, warum so viele von ihnen scheitern.

    Gleichzeitig geht es um philosophische und feministische Kritik an Vorsätzen: Um Selbstoptimierung, Care und die Frage, können Vorsätze auch solidarischer und weniger leistungsorientiert sein?

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About Sinneswandel

Sinneswandel ist ein Podcast zwischen Philosophie und Popkultur. Die Journalistin Marilena Berends spricht über Sinnsuche, Kreativität, Selbstzweifel, gesellschaftliche Brüche und das Leben im Dauerwandel. Sie denkt laut über Themen wie Nachhaltigkeit, Sinn, Zukunft der Arbeit oder gesellschaftliche Veränderungen nach. Dabei verbindet sie persönliche Beobachtungen mit philosophischen Gedanken. Menschen und Geschichten stehen im Mittelpunkt – sie zeigen, wie wir anders denken und handeln können, wenn wir wollen.
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